Im historischen und stilvollen Ambiente des Stefaniensaals in Graz konnten sich die Fans der Paldauer bei zwei ausverkauften Konzerten mit viel Herz, Gefühl und einer ganz besonderen Überraschung auf das Weihnachtsfest einstimmen lassen.

Eine sehr spezielle und aufwendig gestaltete Kulisse, mit bis ins Detail perfekt abgestimmten Lichteffekten, und einem unwahrscheinlichen Engagement von Bandleader Franz Griesbacher und seinen Musikern Erwin Pfundner, Mike Werner, Renato Wohllaib, Tony Hofer und Harry Muster boten ein Konzert, das unter die Haut ging. Im weihnachtlichen Ambiente berührten die tiefgehenden, einfühlsamen und tiefgehenden Songs wohl jeden Konzertbesucher.

Franz Griesbacher moderierte charmant, besinnlich und immer wieder mit satirischem Humor gekonnt durch die Show.
„Einer, der diese Stille und diese Ruhe nicht versteht, hat Weihnachten nicht verstanden. Man muss das Fest lieben, dann kann man es auch umsetzen‘ oder ‚Worte sagen nichts, aber Gefühle sagen alles.“
Franz Griesbacher, Bandleader der Paldauer
Natürlich stehen zwei hervorragenden Sänger – Mike Werner, der die Paldauer derzeit für den erkrankten Didi Ganshofer verstärkt, und Leadsänger Reanto Wohllaib mit ihrer sanften Stimmen im Vordergrund, doch die beiden Musiker Erwin Pfundner und Harald Muster tragen mit ihren Blasinstrumenten maßgeblich zum typischen Paldauersound bei.

Tony Hofer, der 15 Instrumente beherrscht, sorgt immer wieder für tolle Solo – Einlagen. Dabei kommt ihm seine Klassik- und Jazzausbildung natürlich zugute. Trotzdem ist spürbar, das einer fehlt – Didi Ganshofer. Aber er war ganz fest in den Herzen der Besucher und in den Herzen der Musiker verankert.

Und aus Respekt Didi gegenüber haben die Paldauer eine Doppel CD unter dem Titel „Der Sänger einer Band“ veröffentlicht, mit der man beim Anhören den Menschen Didi Ganshofer spürt.
Und man spricht immer von zwei Sängern bei den Paldauern – aber eigentlich gibt es drei Sänger. Denn auch Bandleader Franz Griesbacher zeigt, dass er durchaus nicht nur hinter dem Schlagzeug und als Moderator perfekt ist, sondern auch stimmlich Einiges zu bieten hat.
Wer Franz Griesbacher kennt, weiß, dass er in seinen Texten, die er aus seinem Weihnachtsbuch vorliest, auch immer wieder mal darauf hinweist, dass Weihnachten nicht immer so friedlich ist, wie es die Paldauer singen.

„Man urteilt, wertet, hetzt und mobbt, und wenn uns Menschen keiner stoppt, dann werden wir durch solche Sachen, die Erde noch viel kränker machen. Drum wäre es schöner, umzudenken und sich einfach mehr Respekt zu schenken. Ich finde, es ist höchste Zeit, für Liebe Licht und Menschlichkeit.“
Franz Griesbacher
Doch auch das Publikum wurde gesanglich gefordert und sang gemeinsam mit den Paldauern zum Finale traditionelle Weihnachtslieder wie „Aber Heidschi Bumbeidschi“ und „Leise rieselt der Schnee“ – denn das Lied aller Lieder „Stille Nacht“ sollte dem Heiligen Abend vorbehalten bleiben.
Und was wäre eine Paldauer Weihnacht ohne ein Geschenk der Band und seinen Fans für einen guten Zweck. Und dieses Geschenk ist immer einzigartig, und wird ohne viel Aufsehen, ohne Unterstützung aus dritter Hand, sondern einfach nur gemeinsam mit den Fans gesammelt.

Wie es ist, als Blinder zu leben, weiß niemand besser als Panflötist Wolfgang Niegelhell. Er erblindete mit 26 Jahren plötzlich aufgrund eines Augeninfarkts. Sein Handicap erschwerte sein Leben schwer, vor allem beruflich. Doch nicht genug, erkrankte seine Lebensgefährtin schwer und sein langjähriger Freund und Begleiter Amadeus, der auch sein Blindenführhund war, verstarb. Das Ziel, ihn finanziell bei der Ausbildung eines neuen Blindenhundes zu unterstützen, rief die Paldauern, gemeinsam mit der befreundeten Familie Sonnendorfer auf den Plan. Die 82-jährige Mutter Ilse Sonnendorfer bastelte Papier Taschen aus alten „Paldauer“-Kalendern. Gemeinsam mit ihrer Familie fertigte sie über 2800 Taschen an. Während der ganzen Weihnachtstournee boten die Paldauer bei ihren Konzerten die Taschen gegen eine freiwillige Spende an und informierten über den Sinn Spendenaktion.

Beim heurigen Weihnachtskonzert am Nachmittag im Stefaniensaal konnten die Paldauer Wolfgang Niegelhell für seine Initiative „Augen auf Pfoten“ die unglaubliche Summe von 16.748,20 Euro überreichen. Nicht genug, stockten die Paldauer den Betrag auf die Summe von 17.000 Euro auf.
So gab es gemäß einem Paldauer Weihnachtstitel für Wolfgang Niegelhell „Das Wunder der Weihnacht.“

Die sympathischen Künstler der Paldauer verstehen es wie keine anderen diese Weihnachtskonzerte zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen. Den Alltag vergessen, Kraft tanken und sich Gefühlen hingeben – es gibt kein schöneres Geschenk das man geliebten Menschen, aber auch sich selbst machen kann.
Infos zu den Paldauern und die restlichen Termine der Weihnachtstour findet man auf: www.diepaldauer.at















































































