Und das Publikum war in Rekordzahl via ORF dabei. Die spektakuläre Finalshow des 70. Eurovision Song Contest 2026 bis zu 1,684 Millionen Zuschauer*innen auf ORF1.
Ein eindrucksvoller Opening Act eröffnete das Finale und erzählte die poetische Reise eines kleinen Papierboots, das bereits im Vorjahr Teil von JJs Siegerperformance war und nun symbolisch von der Schweiz über Rhein und Donau bis nach Wien gelangte. In der Eröffnungsnummer „The Queen of the Night“ verband JJ seine außergewöhnliche Stimme mit musikalischen Anklängen an Mozart und mit Elementen seiner eigenen Klangwelt, während zeitgleich die 25 Finalistinnen und Finalisten in die Wiener Stadthalle einzogen.
In der Voting-Pause setzte die Show mit drei hochkarätigen Interval Acts weitere Glanzpunkte. Unter dem Titel „Celebration!“ interpretierten Eurovision-Allstars wie Verka Serduchka, Erika Vikman, Lordi, Alexander Rybak, Kristian Kostov, Max Mutzke, Miriana Conte und Ruslana legendäre Songs aus sieben Jahrzehnten in neuem Gewand. Im Anschluss brachte Electroswing-Ikone Parov Stelar mit seinem unverwechselbaren Sound die Halle zum Tanzen.
Den stimmungsvollen musikalischen Übergang zum Voting-Finale gestaltete Cesár Sampson mit einer Soul-Version von Billy Joels „Vienna“. Moderiert wurde der ESC von Victoria Swarovski und Michael Ostrowski.
Auch Österreichs Teilnehmer Cosmó setzte mit seinem Beitrag „Tanzschein“ ein starkes Ausrufezeichen. Seine Performance überzeugte mit Energie, Präsenz und viel Gefühl und sorgte für einen jener Momente, die weit über den Wettbewerb hinaus in Erinnerung bleiben. Auch wenn sich dies nicht in den Jurypunkten widerspiegelte, zeigte der Auftritt eindrucksvoll, welches künstlerische Potenzial in ihm steckt.
Das Finale des Eurovision Song Contest 2026 in Wien wurde zu einem historischen Abend für Bulgarien. DARA sicherte sich mit ihrem Song „Bangaranga“ den Sieg und gewann sowohl die Jurywertung als auch das Publikumsvoting. Damit feierte Bulgarien seinen ersten Triumph in der Geschichte des Wettbewerbs. Israel belegte den zweiten Platz, Rumänien komplettierte die Top drei. Der Erfolg von DARA verlieh dem Abend eine besondere Strahlkraft und machte deutlich, wie kraftvoll Musik Menschen über Grenzen hinweg verbinden kann.
Im Vorfeld galten vor allem Australien und Finnland als aussichtsreiche Anwärter auf den Sieg beim Eurovision Song Contest 2026. Im Finale konnten beide Beiträge jedoch nicht an diese hohen Erwartungen anknüpfen und verpassten eine Platzierung an der Spitze.
Der ESC 2026 in Wien begeisterte zehntausende Fans vor Ort und erreichte zugleich ein Millionenpublikum vor den Bildschirmen. Damit unterstrich die Jubiläumsausgabe einmal mehr die internationale Strahlkraft des Wettbewerbs.
„Mit der Ausrichtung des 70. Eurovision Song Contest hat der ORF ein internationales Großereignis realisiert, das weltweit Millionen Menschen begeistert hat. Die Jubiläumsausgabe des größten TV-Unterhaltungsevents der Welt hat eindrucksvoll gezeigt, wofür der ORF steht: kulturelle Vielfalt, Offenheit und internationale Zusammenarbeit auf höchstem Niveau. Mein besonderer Dank gilt dem gesamten ORF-Team sowie allen Partnerinnen und Partnern, die dieses außergewöhnliche Event möglich gemacht haben.“
„Der Eurovision Song Contest 2026 in Wien hat eindrucksvoll gezeigt, welche kreative und organisatorische Leistung der ORF erbringen kann. Neun hochkarätige Shows, modernste Eventtechnik und ein engagiertes Team machten das 70. Jubiläum des ESC zu einem einzigartigen Fernseherlebnis. Unter dem Motto ‚United by Music‘ ist es gelungen, Menschen, Kulturen und Musik auf besondere Weise miteinander zu verbinden.“
Mit dem Sieg wird Bulgarien 2027 erstmals Gastgeber des Eurovision Song Contest. Der Wettbewerb zieht damit im kommenden Jahr nach Südosteuropa. Was von diesem Abend in Wien bleibt, ist nicht nur ein historisches Ergebnis, sondern auch eine Botschaft, die viele berührt haben dürfte: Beim ESC ist alles möglich.
Ein herzliches Dankeschön an die Fotografen des ORF Thomas Ramsdorfer, Roman Zach-Kiesling und Klaus Titzer für die Fotos.
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