Es überrascht daher kaum, dass Soyfers Werk kurz nach seiner Uraufführung vom Spielplan verschwand. Seine scharfsinnige Kritik am gesellschaftlichen „Weiter wie bisher“ verbindet er mit feinem Humor und pointierter Satire.
„ERSTENS KANN UNS EH NIX GSCHEHEN, ZWEITENS IST DAS UNTERGEHEN’S EINZIGE, WAS DER KLEINE MANN HEUTZUTAG SICH LEISTEN KANN.“
Jura Soyfer, Autor

Mit diesen eindringlichen Worten beschreibt Jura Soyfer bereits 1936 die politische und gesellschaftliche Stimmung seiner Zeit. Betrachtet man die Gegenwart, lassen sich zahlreiche Parallelen erkennen: Die Menschheit steht vor vielfältigen Krisen, während Macht, Profit und persönlicher Vorteil oftmals wichtiger erscheinen als gemeinschaftliches Handeln und Verantwortung.
Zum Inhalt
Der Kosmos hat genug – und zieht Konsequenzen. Die Planeten, angeführt von der Sonne, kommen zu einem vernichtenden Urteil: Die Erde ist ein Fehlversuch. Zur endgültigen Bereinigung wird Komet Konrad entsandt. Einschlag in einem Monat.


Doch wie reagiert die Menschheit? Während manche noch versuchen, aus dem drohenden Weltuntergang Profit zu schlagen, kämpfen andere weiterhin schlicht ums tägliche Überleben. Nur Professor Guck bemüht sich unbeirrt, die Menschen wachzurütteln. Doch gegen Ignoranz, Gier und Gleichgültigkeit scheint selbst er machtlos.
Der Untergang ist beschlossen – und läuft erstaunlich reibungslos.
Benjamin Prieger und das Team des Stadttheaters Murau würde sich über zahlreichen Besuch freuen.
Termine:
FR 24.4.26 · 19.00
SA 25.4.26 · 19.00
SO 26.4.26 · 17.00
FR 15.5.26 · 19.00
SA 16.5.26 · 19.00
SO 17.5.26 · 17.00
Tickets:
stadttheater-murau.at
