Der Villacher Michael Somma ist 23 Jahre alt und hat schon früh Erfahrungen im Bereich Film und Bühne gesammelt. Er war unter anderem im Kinofilm „Klammer – Chasing the Line“ sowie in der Netflix-Produktion „Das schaurige Haus“ zu sehen. Außerdem war er bei diversen Musical-und Theaterproduktionen engagiert. Seit über 10 Jahren ist er ein Teil der Musicalschule Villach. Darüber hinaus ist Michael auch als Model aktiv und hat schon bei diversen Werbekampagnen für Mastercard, Westbahn, Casinos Austria und für das Land Kärnten, mitwirken können.


Heuer debütierte Michael zum ersten Mal beim Wiener Opernball 2026 und gab zu diesem einmaligen Erlebnis STORI ein Interview:
War es ein persönlicher Traum von dir, beim Wiener Opernball zu debütieren?
Ehrlich gesagt war es eine jahrelange Herzensangelegenheit – war dann aber eine spontane Idee, die Cora Schumann und ich gemeinsam hatten. Aber was dann folgte, war alles andere als gewöhnlich: Der Casting-Prozess war unglaublich aufregend, und die Freude war riesig, als wir erfuhren, dass wir aus rund 1.200 Bewerbern ausgewählt wurden.
Wie bist du zu dieser besonderen Ehre gekommen, Teil des Opernballs zu sein?
Wir haben uns selbst beworben. Zuerst mit einem Lebenslauf, dann wurden wir zum Casting eingeladen, und dabei mussten wir vortanzen. Wir haben aber ein Video eingesendet.

Was fasziniert dich persönlich am Wiener Opernball am meisten?
Es sind drei Dinge, die mich wirklich in den Bann ziehen: die einzigartige Atmosphäre und das Ambiente dieses außergewöhnlichen Abends, die mitreißende Musik und das Tanzen – und ganz besonders das Gemeinschaftsgefühl unter den Debütanten. Man teilt etwas, das man so kein zweites Mal erlebt.
Wie hast du den Moment erlebt, als du erfahren hast, dass du am Opernball debütieren wirst?
Die Zusage kam per E-Mail – und als ich sie gelesen habe, war die Freude überwältigend. Ich habe sofort Familie und Freunde angerufen und die Nachricht geteilt. Es war einer dieser Momente, an den man sich immer erinnern wird.
Was war für dich das ganz Besondere am Wiener Opernball 2026 – ein Moment, der dir besonders in Erinnerung bleiben wird?
Ohne Zweifel war es die Eröffnung und der Einmarsch bei der Eröffnung in den Opernsaal. In diesem Moment war ich erfüllt von Stolz und Staunen zugleich – es war kaum zu fassen, dass wir wirklich dort standen und diesen Ball eröffnen durften.

Wie und wo hast du deine Tanzpartnerin kennengelernt?
Das ist eigentlich eine wunderschöne Geschichte: Cora und ich haben uns bei einem Casting für „Dancing Stars“ kennengelernt. Wir waren beide allein dort, haben miteinander getanzt, uns sofort gut verstanden und uns angefreundet. Vor etwa zwei Jahren war das – und irgendwann hatten wir gemeinsam die spontane Idee, uns für den Opernball zu bewerben. Cora tanzte auch schon jahrelang und ich selbst tanze auch Standard und Latein, und bin unter anderem im Musical als Darsteller tätig.
Beschreibe bitte dein erstes Erlebnis beim Wiener Opernball. Was war für dich unvergesslich?
Der Moment, als ich die ersten Schritte auf dem Parkett gemacht habe, war für mich der prägende Augenblick. Eine unbeschreibliche Vorfreude hatte mich den ganzen Abend begleitet – und als dann die Live-Musik des Orchesters durch den Saal strömte, war das einfach magisch. Dieser Klang, diese Atmosphäre – das lässt sich mit nichts vergleichen.
Hattest du eine Loge, und welche Bedeutung hatte das für deinen Abend?
Meine Mama war auch beim Opernball dabei, was den Abend für mich noch persönlicher gemacht hat. Den Abend selbst habe ich gemeinsam mit ihr und meinen neu gewonnenen Debütanten-Freunden verbracht – und genau das hat diesen Abend so besonders gemacht. Man findet dort Menschen, die denselben außergewöhnlichen Moment teilen, und das schweißt zusammen.


Hast du prominente Persönlichkeiten getroffen, mit denen du dich ausgetauscht oder Erinnerungsfotos gemacht hast?
Ja, tatsächlich! Mit JJ und Dr. Bohl durfte ich je ein Erinnerungsfoto machen – das war natürlich schön. Dazu sah man viele Politiker, die man sonst nur aus dem Fernsehen oder der Presse kennt. Die hat man zwar eher aus der Ferne gesehen.
Wie lange hast du den Ballabend genossen?
Bis zum allerletzten Moment! Um 7:30 Uhr früh war ich zu Hause – in der U – Bahn saßen mir bereits die ersten Pendler auf dem Weg in die Arbeit gegenüber, während ich auf dem Weg ins Bett war. Und bis zum Schluss haben wir getanzt. In der U – Bahn habe ich mich mit den in die Arbeit fahrenden Personen unterhalten, das war sehr lustig. Ein paar fuhren gerade vom Nachdienst nach Hause, andere auch vom Fortgehen, andere fuhren in die Arbeit und ich vom Opernball nach Hause. Das war lustig.
Kannst du dir vorstellen, den Wiener Opernball erneut zu besuchen?
Den Opernball nochmals zu besuchen – ja, das kann ich mir durchaus vorstellen. Aber ich bin mir sicher: So schön wie dieses Mal wird es nie wieder sein. Den Ball als Debütant eröffnen zu dürfen, ist ein einmaliges Privileg, das man kein zweites Mal erlebt.
Ein herzliches DANKE an Michael Somma, dass er unsere Leserinnen und Leser mit diesem Interview auf den Opernball mitgenommen hat.
